Konzept und Zielgruppen
Die Golfanlage "Golf in LINDEN" bei Bad Wurzach wird als Clubanlage konzipiert. Es soll aber auch die Möglichkeit bestehen, auf dem Platz nach Erwerb der Platzreife auch ohne Mitgliedschaft in einem Club spielen zu können.
Der Begriff "Golf für Jedermann" soll Grundlage der Gesamtkonzeption sein. Die genannten Konditionen für Spielbetrieb, Ausrüstung und Anreise soll aber nicht an die Massensportarten, wie z.B. Alpiner Skilauf sein.
Die Golfschule wird wesentlicher Bestandteil des Gesamtkonzeptes. Es ist beabsichtigt, kostengünstigen Gruppenunterricht für Erwachsene wie auch für Schüler und Jugendliche anzubieten. Die Heranführung an den Golfsport durch sogenannte Schnupperkurse mit Spezialangeboten für Schulen soll grundsätzlich Bestandteil dieser Golfschule sein. Mit der Golfanlage In Linden sollen potentielle Golfspieler der Regien angesprochen werden, denen Golf spielen bislang als zu teuer bzw. nicht vorstellbar erschien. Durch dieses Konzept wird sich die Anlage wesentlich von den bestehenden Nachbarplätzen in Bad Waldsee unterscheiden. Verbinungen zur Hotellerie im Raum Bad Wurzach, Leutkirch und Kisslegg sind dahingehend geplant, dass die einzelnen Häuser mit der Golfanlage einen Belegungsvertrag abschließen können, welcher unter der Woche Abschlagszeiten garantiert und den Hotelgästen ermäßigtes Golfspielen ermöglicht. Eine derartige Vereinbarung ist auch mit der Kurklinik am Reischberg in Bad Wurzach angedacht.
Grundzüge der Platzgestaltung
Die Planung sieht vor, den Verlauf der Spielbahnen sowie Anlagen von spielrelevanten Hindernissen relieferhaltend zu bauen. Dies bedeutet, dass bereits mit der Konzeption die Lage der Spielbahnen an die bestehende Topographie angepasst wurde. Erdbewegungen werden voraussichtlich auf den Bau von Grüns, Abschlägen und Bunkern beschränkt. Das hier abgetragene Bodenmaterial wird in direkter Umgebung der jeweiligen Entnahmestelle modellierend wieder eingebaut (vgl. Plan zu Abtrag und Auftrag). Der Aufbau von Grüns und Abschlägen wird nach PGA- (Professional Golf- Association) Richtlinien vorgenommen. Auf einer ca. 15 ? 20 cm starken Drainschicht wird die Tragschicht aus 90 % Quarzsand und 10 % Weißtorf aufgebaut und modelliert. Die Sandhindernisse (Bunker) werden durchweg als Flachbunker dem Geländer angepasst.
Um eine adäquate Entbindung des Golfplatzes in die Landschaft zu erreichen, ist nachfolgend beschriebenes Gestaltungskonzept vorgesehen (Grobkonzept):
- locker angeordnete Pflanzung von Solitärgehölzen und Gehölzgruppen (standortgerechte und naturraumtypische Gehölze und regionaltypische Obsthochstämme).
- einzelne Pflanzungen von Heckenstrukturen (vorrangig einheimische Gehölze).
- Weiterentwicklung der vorhandenen nach § 24 a NatSchG BW geschützten Biotope
- Entwicklung von extensivem Wiesengrünland.
- Entwicklung von artenreichen Hochstaudenfluren.




